Grafic Copyrights by Felix Stein

Eigene Texte zu '08:

  • Wortkotze

Worte wie Kotze,

Worte in meinem Kopf,

Die Welt ist stupide, sülzt mir die Ohren voll in einem Zug

ohne Atem ohne Pause mitinbegriffen der Betrug.

Betrug an mir, meiner Freiheit zu denken

habe Worte im Kopf von Menschen die mich nicht interessieren

höre nur blabla sülz kotz kann meine Gedanken nicht lenken.

will mich verlieren.

Zuviele Worte hat diese Welt, Stille ist gold.

Meine freundin, unsere freundin, deine freundin, weine freundin, tragödie, herz, schmerz,

RUHE, wortkotze...

Ich will es nicht wissen, behalt es für dich

mein Kopf explodiert sonst und du wirst ein Opfer

ein Opfer meiner selbst, meiner Aversion, meiner Antipathie gegenüber der Welt.

Ich will es nicht wissen, wortkotze!

 

Ausbildung

Aus-bildung
bildungsaus
bildungshaus
hausbildung
ausgebildet
Aus
Aus der Zunkunft?
Bildung raus?

Zu-Kunft
Zu, Ende, Aus?

Traumhaus?
Haustraum
aus der Traum

Ende Aus!

Unecht

Indiviualismus ist gefragt sagt der Frosch, quak quak
die Fliege die er schlucken will schreit:"halt, verschone mich, bin ein Dichter,Denker, Künstler.
Bin die eine unter vielen!"
Der Grüne Geselle sagt nur banal,
gelogen wird auf dieser Welt von jedem Getier
nur Eigenutz und Gier, das ist die Pest
Im Magen siehst du aus wie der Rest!
Doch ich prüfe dich sagt der Frosch,
beweis es mir.
Die Fliege macht schnell Kapriolen,
malt Blumenmuster in die Luft
will retten sich vor ihrer grünen Gruft.
Spritzt Wasser hoch für Regenbogen
fühlt sich frei und frisch und lacht
und sagt am Ende noch, das hat mir Spaß gemacht!
Der Frosch jedoch unkt nur einmal
sagt nebenbei: "das hat mir nicht gefallen"
und lässt die lange Zunge um sich knallen.
Er schluckt sie,
würgt und hechelt nach Luft,
spuckt die Fliege aus und schreit "du Schuft!"
Die Fliege hingegen tropfnass gesabbert,
legt ab ihr Kostüm.
Man sieht sie wird zu einer Biene,
mit Speer bewaffnet,
nicht mehr so klein,
so harmlos so allein.
Sie macht sich davon.
Individuell das war sie alle mal
doch ist es recht den Frosch zu täuschen?
Ihn zu betrügen
ihn zu verschaukeln
der unsren Welt etwas vorzugaukeln?

 

"Es"

Da Rollt Es,
Das schwarz glänzende Schlachtschiff
Das einzige an dem er sich misst
Ohne Es lebt er nicht
Profiliert sich
Regiert mich
Schöne kurven hat Es
Schöne Sitze hat Es
Hässlich ist der unterschwellige Druck
Den er auf mich ausübt.
Es ist die Inkarnation des Perfekten,
Des Erfolges
Sollte es mich kümmern?
Du musst, du sollst, du willst!
Ein Goldener Käfig.
Ein Käfer auf dem Rücken
Willkürlich vom naiven Kind durch die Gegend geschoben,
ein Ball.
Lähmende Gedanken nur durch Es
Es, ist die Inkarnation der Werte
Werte, die jeder befolgen muss, soll, will.
Stramm aufgegliedert, perfekt in der Reihe
Jeder gleicht dem anderen.
Eisig ist die Schneide,
Die Dich vom Es trennt.
Ein kalter Hauch fährt Dir den Rücken hinab,
wenn sie die feine Schnur,
die dich mit ihm verbindet trennt.
Zeit aufzuwachen,
Zeit dem Käfer den Boden zurückzugeben
Zeit die Schneide zu benutzen.

 

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